Kitten zieht ein: Der perfekte Start ins neue Zuhause – Tipps und Tricks für eine stressfreie Eingewöhnung
- Manuela Karolewiez
- 13. Okt. 2024
- 11 Min. Lesezeit
Ein kleines Kitten in seinem neuen Zuhause willkommen zu heißen, ist eine aufregende und schöne Erfahrung. Das durfte ich auch erleben, als meine Lea mit 13 Wochen in mein Leben gepurzelt kam. Es war nicht geplant, sondern eher eine Notlösung – und doch war es eine der besten Entscheidungen überhaupt. Trotz all der Freude ist der Umzug und die erste Zeit in der neuen Umgebung für das Kitten nicht immer einfach. Genau wie Lea brauchen die Kleinen viel Geduld, Liebe und die richtige Vorbereitung, um sich wohlzufühlen. Damit die Eingewöhnung so angenehm wie möglich abläuft, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. In diesem Blog-Beitrag möchte ich euch wertvolle Tipps geben, wie ihr eurem neuen Familienmitglied den Start erleichtert und langfristig ein glückliches Zusammenleben sichert.

Der Anfang: Die richtige Vorbereitung
Bevor das Kitten einzieht, solltest du die Wohnung oder das Haus „kitten-sicher“ machen. Gerade junge Katzen sind unglaublich neugierig und lieben es, alles zu erkunden – auch Orte und Gegenstände, die nicht immer sicher sind.
1. Gefahrenquellen eliminieren:Kabel, giftige Pflanzen, kleine Teile, die verschluckt werden können – alles, was gefährlich oder ungesund sein könnte, sollte außer Reichweite sein. Entferne auch zerbrechliche Gegenstände, die die Katze beim Herumtollen umstoßen könnte.
2. Rückzugsort einrichten:Kitten sind oft am Anfang noch schüchtern oder ängstlich, daher ist es wichtig, ihnen einen sicheren Rückzugsort zu bieten. Ein ruhiges Zimmer mit einem bequemen Bettchen, einer Höhle oder einem Karton kann das Kitten dabei unterstützen, sich sicher zu fühlen. Platziere den Futter- und Wassernapf sowie das Katzenklo in der Nähe, damit dein neues Familienmitglied alles Wichtige sofort finden kann.
3. Kratzmöglichkeiten und Spielzeug bereitstellen:Katzen kratzen nicht nur, um ihre Krallen zu pflegen, sondern auch, um Revier zu markieren und Stress abzubauen. Kratzbäume oder Kratzbretter sind daher ein Muss. Auch verschiedene Spielsachen, wie Bälle, Angeln oder Kuscheltiere, helfen deinem Kitten, sich abzulenken und die Energie rauszulassen.
Auch hier werde ich ein seperaten Blogbeitrag dazu schreiben, wie du Spielzeug selbst
gestalten kannst.
Die erste Zeit: Geduld und Routine ❤
4. Ankommen lassen:Wenn dein Kitten einzieht, ist es wichtig, ihm die Zeit zu geben, die es braucht, um anzukommen. Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als Lea bei mir einzog. Ich hatte ihr alles vorbereitet und war so gespannt, wie sie reagieren würde. Als ich die Transportbox öffnete, kam sie nicht sofort raus. Sie hat sich erst mal alles in Ruhe angeschaut und nach etwa zehn Minuten kam sie dann von ganz alleine heraus – noch etwas vorsichtig, aber neugierig. Und das ist völlig normal! Manche Kitten stürmen direkt los und erkunden ihr neues Zuhause, während andere, wie Lea, sich erst einmal orientieren und den sicheren Raum schätzen. Lass deinem Kitten den Freiraum, den es braucht, und dränge es zu nichts. Sie bestimmen das Tempo – und das ist genau richtig so.
5. Feste Futter- und Spielzeiten:Katzen, besonders Kitten, lieben Routine, und das habe ich mit Lea von Anfang an beobachtet. Was mich wirklich fasziniert hat, war, wie sie nach dem aktiven Spielen immer direkt zum Futternapf rannte, ein paar Happen fraß und dann sofort wieder bereit war, weiterzuspielen. Es war fast wie ein kleiner "Energie-Tankstopp". Besonders bei Kitten sieht man oft, dass sie in Mini-Häppchen fressen und sich ihre Mahlzeiten selbst einteilen. Manchmal kommen sie nur für einen kurzen Bissen und gehen dann wieder spielen, um später wieder ein paar Happen zu nehmen. Das zeigt, wie gut sie ihre Bedürfnisse selbst regulieren können. Als Halter ist es wichtig, ihnen diese Flexibilität zu geben, aber trotzdem eine feste Routine zu etablieren, die ihnen Sicherheit gibt.
Das regelmäßige Spielen war bei uns ein Muss. Kitten haben so viel Energie, dass sie die Bewegung brauchen, um körperlich und geistig ausgelastet zu sein. Bei Lea war es oft die Angel oder kleine Bälle, die ihren Jagdinstinkt weckten und sie stundenlang beschäftigt hielten. Aber auch hier gilt: alles mit Gefühl. Kitten zeigen sehr deutlich, wann sie spielen, fressen oder einfach nur kuscheln wollen. Es geht darum, ihre Signale zu erkennen und den Alltag danach auszurichten – und dann klappt das Zusammenleben wunderbar!
6. Erste Nächte und Schlafverhalten:Es ist ganz normal, dass das Kitten in den ersten Nächten vielleicht weint oder unruhig ist. Die neue Umgebung, der Abschied von der Mutter und den Geschwistern – das ist eine große Umstellung. Du kannst in den ersten Nächten eine Decke oder ein Kuscheltier ins Bettchen legen, das nach der alten Umgebung riecht, um dem Kitten Sicherheit zu geben.
Auch hier bin ich nach meinem Gefühl gegengen. Ich merkte wie unruhig Lea wurde und hab ihr den Raum begrenzt und sie mit ins Schlafzimmer genommen, um ihr Sicherheit zu geben.
Eingewöhnung an andere Haustiere
Wenn du bereits andere Tiere im Haushalt hast, ist es wichtig, die Zusammenführung langsam anzugehen.
7. Langsame Einführung:Da ich neben Lea noch drei weitere Katzen habe, konnte ich sie nicht einfach direkt in die Gruppe werfen und hoffen, dass alles gut geht. Es ist wichtig, den ersten Kontakt langsam und behutsam anzugehen, damit alle Katzen die Möglichkeit haben, sich aneinander zu gewöhnen, ohne Stress zu empfinden. Ich habe Lea und die anderen erst mal durch eine Tür oder ein Gitter „beschnuppern“ lassen. So konnten sie sich an den Geruch des jeweils anderen gewöhnen, ohne dass es zu direkten Begegnungen kam. Das hat wunderbar funktioniert und nach ein paar Tagen haben wir dann kontrollierte erste Treffen arrangiert. Es ist wichtig, dabei genau auf das Verhalten aller Katzen zu achten, damit sie nicht überfordert werden. Jede Katze reagiert anders, und mit Geduld und Beobachtung klappt es, das neue Kätzchen in die bestehende Gruppe zu integrieren.
8. Revierverhalten beachten:Besonders bei Katzen spielt das Revierverhalten eine große Rolle, und das habe ich selbst erlebt, als Lea bei uns einzog. Meine drei alteingesessenen Katzen waren anfangs gar nicht begeistert von der kleinen „Eindringling“. Es war klar, dass ich die Futterplätze und Katzenklos erst mal getrennt halten musste, um möglichen Konflikten vorzubeugen. Jede Katze hat ihr eigenes Revier, und es kann Zeit brauchen, bis sie sich damit arrangieren, dass plötzlich jemand Neues im Haus ist.
Es war wirklich interessant zu beobachten, wie sie langsam anfingen, sich an Lea zu gewöhnen. Anfangs gab es einige skeptische Blicke und ab und zu ein Fauchen, aber nach und nach wurden die Spannungen weniger. Mit Geduld und genug Raum für jede Katze haben sie schließlich ihren Weg gefunden, miteinander klarzukommen. Heute leben sie harmonisch zusammen, aber es war definitiv wichtig, von Anfang an auf die Bedürfnisse jeder einzelnen Katze zu achten.
Was ich in der Zeit mit Lea und meinen anderen Katzen schnell gemerkt habe, ist, wie wichtig gemeinsame Spielzeiten für die ganze Gruppe sind. Katzen knüpfen auch über das Spielen Verbindungen, und es hat wirklich geholfen, dass ich regelmäßig mit allen zusammen gespielt habe. Das fördert nicht nur das Vertrauen zwischen den Katzen, sondern sorgt auch dafür, dass sie ihre Energie abbauen und ein besseres Gefühl für das gemeinsame Revier bekommen.
Indem ich zum Beispiel mit einer Katzenangel oder kleinen Bällen gespielt habe, konnten Lea und die anderen Katzen sich auf eine spielerische Weise annähern, ohne dass es zu viel Stress gab. Das gemeinsame Spiel schafft positive Erlebnisse, die gerade bei der Integration einer neuen Katze extrem wertvoll sind. Es war schön zu sehen, wie sie nach und nach angefangen haben, die Nähe zueinander zu suchen und die Spielzeiten richtig zu genießen.
Wenn du also ein neues Kitten in eine bestehende Katzengruppe integrierst, vergiss nicht, Zeit für gemeinsames Spielen einzuplanen. Das kann Wunder wirken und die Eingewöhnung für alle deutlich entspannter machen.
Gesundheit und Pflege
9. Gesundheit von Anfang an: Ein Besuch beim Tierarzt war für mich immer einer der ersten Schritte, wenn eine neue Katze bei mir eingezogen ist – so auch bei Lea. In den ersten Tagen habe ich direkt einen Termin gemacht, um sicherzugehen, dass sie gesund ist und alles in Ordnung ist. Der Tierarzt hat sie gründlich durchgecheckt, mir Tipps zur Impfplanung gegeben und auch geschaut, ob sie schon entwurmt wurde. Obwohl Lea von einem Züchter kam und bereits ihre erste Impfung hatte, wollte ich sicherstellen, dass wir alle weiteren Behandlungen richtig planen.
Es war für mich auch beruhigend zu wissen, dass ich beim Tierarzt direkt einen Ansprechpartner habe, falls Fragen aufkommen – und das war bei Lea definitiv der Fall! Gerade in den ersten Wochen tauchen immer mal Unsicherheiten auf, und ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt, wenn ich beim Tierarzt nachfragen konnte. Wenn du also ein Kitten aufnimmst, kann ich nur empfehlen, den Tierarztbesuch so früh wie möglich einzuplanen. So weißt du, dass dein kleiner Liebling rundum versorgt ist.
10. Fell- und Krallenpflege:Bei meiner Langhaarkatze Lea klappt das mit der Pflegeroutine wirklich super, und das Bürsten ist mittlerweile ein festes Ritual geworden. Gerade bei Langhaarkatzen ist es wichtig, sie täglich zu bürsten, um Verfilzungen vorzubeugen. Anfangs habe ich das Bürsten mit Leckerlis verbunden, um es zu einer positiven Erfahrung zu machen. Dabei habe ich es fast wie ein kleines Klickertraining aufgebaut – nur ohne Klicker, sondern mit Schnalzen mit der Zunge.
Mittlerweile reicht es, wenn ich einmal schnalse, und Lea kommt schon angelaufen, schmiegt sich an die Bürste und ist bereit für ihre Pflegesession. Das Beste daran ist, dass ich kaum noch Leckerlis brauche, sie weiß genau, was kommt, und genießt die Zeit. Diese Art des Trainings hat wirklich toll funktioniert, und es zeigt, wie gut man Pflegeroutinen mit positiven Reizen wie Leckerlis oder Geräuschen verknüpfen kann, damit die Katze freiwillig mitmacht.
Beim Thema Krallen schneiden ist es bei Kitten in der Regel noch nicht erforderlich, die Krallen tatsächlich zu kürzen. Viel wichtiger ist es, das Kätzchen langsam an die Pfotenpflege heranzuführen. Streichle sanft die Pfötchen und massiere sie ab und zu, damit sich das Kitten an Berührungen gewöhnt und keine Scheu entwickelt, wenn es später mal nötig sein sollte, die Krallen zu schneiden.
In meinem Blog findest du einen extra Beitrag zum Thema Krallenschneiden, der dir zeigt, wann und wie es sinnvoll ist. Für den Anfang reicht es aber vollkommen, dein Kitten durch sanfte Berührungen an die Pflege heranzuführen, sodass es das Vertrauen in dich und die Pflegeroutine entwickelt.
Was auch noch Wichtig wäre
1. Soziale Prägung und Kontakt mit Menschen
Für mich war es auch besonders wichtig, Lea von Anfang an an verschiedene Situationen und Menschen zu gewöhnen. Deshalb habe ich Nachbarn und Freunde in den ersten Wochen öfters bei mir klingeln lassen, damit sie lernt, dass Besuch nichts Beängstigendes ist. Gerade in dieser entscheidenden Phase der sozialen Prägung ist es wichtig, dass das Kitten regelmäßig Kontakt zu Menschen hat. So gewöhnt es sich schnell an Berührungen und die Nähe von verschiedenen Personen.
Natürlich habe ich dabei darauf geachtet, dass Lea nicht überfordert wird. Sanftes Streicheln und langsame Annäherung helfen dem Kätzchen, Vertrauen aufzubauen. Spieleinheiten und Kuscheln sind ideal, um die Bindung zu stärken, aber es ist genauso wichtig, das Kitten nicht zu drängen. Die richtige Balance zwischen Nähe und Freiraum sorgt dafür, dass sich dein Kitten gut sozialisiert und entspannt fühlt – und es lernt, dass neue Menschen Teil des Alltags sein können.
2. Erste Erziehungsschritte
Kitten lernen in den ersten Monaten unglaublich viel – nicht nur von ihrer Mutter, sondern auch von uns als Haltern. Bei Lea war es mir wichtig, von Anfang an klare Regeln zu setzen. Viele denken, dass Katzen nicht erziehbar sind, aber das stimmt so nicht. Mit etwas Geduld kann man ihnen durchaus beibringen, was erlaubt ist und was nicht. Zum Beispiel habe ich Lea früh darauf trainiert, dass Tische und Küchenarbeitsplatten tabu sind. Jedes Mal, wenn sie hochgesprungen ist, habe ich sie sanft heruntergesetzt und „Nein“ gesagt.
Es hat zwar etwas gedauert, aber irgendwann hat sie es verstanden. Dabei hat positive Verstärkung eine große Rolle gespielt. Katzen lieben Lob und Leckerlis! Immer, wenn Lea das Richtige getan hat – zum Beispiel an ihrem Kratzbaum gekratzt oder sich ruhig verhalten – habe ich sie gelobt und mit einem kleinen Leckerli belohnt. Das hat ihr geholfen, die Regeln schnell zu verinnerlichen. Auch wenn es manchmal etwas länger dauert, Katzen können durchaus lernen, was von ihnen erwartet wird, wenn man sanft und positiv vorgeht.
3. Katzentoilette trainieren
Die meisten Kitten sind bereits stubenrein, wenn sie bei dir einziehen. Dennoch kann es sein, dass sie ihr neues Katzenklo erst finden müssen. Zeige deinem Kitten gleich zu Beginn, wo das Katzenklo steht. Es ist wichtig, dass das Klo sauber und leicht zugänglich ist. Wenn es doch mal einen "Unfall" gibt, behalte Ruhe – Bestrafungen bringen bei Katzen nichts. Lob und sanfte Führung sind der Schlüssel.
4. Futterumstellung und Ernährungsberatung
Falls du das Futter deines Kittens wechseln möchtest oder es bisher anderes Futter gewohnt ist, ist eine schrittweise Umstellung sehr wichtig. Dabei solltest du darauf achten, hochwertiges Nassfutter zu wählen, das alle notwendigen Nährstoffe für das gesunde Wachstum deines Kittens enthält. Nassfutter ist in diesem Alter besonders geeignet, da es dem natürlichen Flüssigkeitsbedarf der Katzen viel besser entspricht als Trockenfutter. Trockenfutter ist hier nicht notwendig, weil es einerseits viel weniger Feuchtigkeit enthält, was langfristig zu Problemen mit den Nieren oder der Blase führen kann. Andererseits ist die Qualität des Proteins in hochwertigem Nassfutter oft besser und für Kitten leichter verdaulich.
Wenn du dennoch das Futter wechselst, mach es langsam, indem du das neue Futter über mehrere Tage mit dem alten mischst, um Magenprobleme zu vermeiden. Achte außerdem darauf, dass dein Kitten immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung hat. Ein Trinkbrunnen kann eine tolle Möglichkeit sein, dein Kitten zu motivieren, mehr zu trinken. Falls dein Kleines den Brunnen anfangs noch nicht kennt, kannst du zusätzlich Schalen mit Wasser an verschiedenen Stellen aufstellen, um es daran zu gewöhnen.
5. Gewöhnung an den Transportkorb
Viele Katzen entwickeln eine Abneigung gegen den Transportkorb, weil sie ihn oft nur mit dem Tierarztbesuch verbinden. Deshalb ist es sinnvoll, das Kitten frühzeitig an den Korb zu gewöhnen. Ich habe von Anfang an die Transportbox in mein Wohnzimmer integriert und sie zu einer Kuschelhöhle gemacht. Meine Katzen haben den Transporter geliebt und sind gerne hineingekrabbelt, um ihren Mittagsschlaf darin zu machen. Es war für sie ein sicherer, gemütlicher Ort, an den sie sich gerne zurückgezogen haben.
Lass den Korb offen in der Wohnung stehen, sodass dein Kitten ihn erkunden kann. Lege ein paar Leckerlis oder ein vertrautes Spielzeug hinein, um positive Assoziationen zu fördern. Auf diese Weise wird der Transportkorb nicht nur mit dem Tierarztbesuch verbunden, sondern auch als gemütlicher Rückzugsort wahrgenommen. So wird es viel einfacher, dein Kitten später stressfrei darin zu transportieren.
6. Katzensichere Wohnung – Fenster und Balkone sichern
Ein oft unterschätztes Thema ist der Schutz von Fenstern, Balkonen und auch kleinen Lücken oder Spalten in der Wohnung. Offene Fenster können für Kitten gefährlich werden, wenn sie versuchen, durch ein Kippfenster zu schlüpfen oder beim Springen aus großer Höhe zu stürzen. Kippfenstersicherungen sind hier ein absolutes Muss. Wenn du einen Balkon hast, kann ein Katzennetz verhindern, dass dein Kitten einen ungewollten Ausflug macht.
Aber nicht nur Fenster und Balkone sind gefährlich – es ist genauso wichtig, regelmäßig die Wohnung auf mögliche Schlupflöcher oder Spalten zu überprüfen, durch die dein neugieriges Kitten sich quetschen könnte. Gerade kleine Kätzchen sind wahre Entdecker und finden oft den Weg in die engsten Ecken. Achte darauf, dass alle Stellen, in die sich dein Kitten hineinzwingen könnte, gut abgesichert sind, um Verletzungen oder unerwünschtes Verstecken zu verhindern.
7. Tierarztkosten und Versicherungen
Ein Thema, das viele Katzenhalter am Anfang unterschätzen, sind Tierarztkosten. Neben den regelmäßigen Impfungen und Entwurmungen kann es immer mal zu unerwarteten Kosten durch Krankheiten oder Verletzungen kommen. Daher ist es hilfreich, über eine Tierkrankenversicherung nachzudenken oder sich ein Notfall-Budget anzulegen. In diesem Teil des Blogs kannst du darüber informieren, was auf Katzenhalter zukommen kann und wie sie sich am besten vorbereiten können.
8. Spielen mit anderen Katzen und Sozialisation
Wenn du mehrere Katzen hast oder das Kitten nach einiger Zeit in Kontakt mit anderen Katzen kommen soll, kannst du auf die richtige Sozialisation eingehen. Es ist wichtig, das Kitten langsam und geduldig an andere Tiere heranzuführen.
9. Katzensichere Pflanzen
Viele Katzenhalter lieben Pflanzen, aber einige von ihnen sind giftig für Katzen. Es lohnt sich, einen kurzen Abschnitt über sichere Pflanzen und solche, die man vermeiden sollte, zu integrieren. Du könntest ungiftige Pflanzen wie Katzengras oder Bambus erwähnen, die sogar gut für das Wohlbefinden der Katze sind. Auch hier werde ich ein seperaten Beitrag dazu schreiben.
Fazit: Liebe, Geduld und Zeit
Der Einzug eines Kittens ist nicht nur für die Katze, sondern auch für dich als Halter ein spannendes Erlebnis. Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und das Kitten nicht überforderst. Mit Liebe, Geduld und festen Routinen fühlt sich dein kleiner Begleiter schnell sicher und geborgen. Und vergiss nicht: Jede Katze ist einzigartig. Während manche sich sofort wohlfühlen, brauchen andere länger, um anzukommen. Lass dich nicht stressen und genieße die schöne Zeit mit deinem neuen Familienmitglied.
Mit der richtigen Vorbereitung und Fürsorge wird der Start ins gemeinsame Leben mit deinem Kitten ein voller Erfolg! 😻
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