Vorwort
- Manuela Karolewiez
- 9. Sept. 2024
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Sept. 2024
Als Tierernährungsberaterin habe ich schon viele Herausforderungen mit meinen eigenen Katzen erlebt, aber die Umstellung auf Nassfutter war eine der schwierigsten. Ich hatte mir fest vorgenommen, meine vier Katzen komplett von Trockenfutter auf Nassfutter umzustellen, weil ich wusste, wie viel gesünder es für sie ist. Doch was ich mir als eine relativ einfache Sache vorgestellt hatte, entpuppte sich als wahre Geduldsprobe.
💖
Die ersten Tage waren die Hölle. Ich stellte das Nassfutter hin, und was machten meine Katzen? Sie ignorierten es einfach. Sie schnupperten kurz daran, drehten sich um und schauten mich mit diesem Blick an, der so viel sagt wie: „Was soll das denn? Wo ist unser Trockenfutter?“ Innerlich war ich so frustriert. Ich wollte das Beste für sie, aber sie machten mir das Leben schwer.
💖
Nach einer Woche war ich am Ende meiner Nerven. Es gab Tage, an denen ich kurz davor war, alles hinzuschmeißen. Ich dachte mir: „Na gut, dann esst doch, was ihr wollt! Warum kämpfe ich hier so sehr, wenn ihr sowieso nur macht, was euch passt?“ Es fühlte sich so an, als ob ich gegen einen unüberwindbaren Gegner kämpfte. Jede Fütterung wurde zu einem Kräftemessen, und ich stand kurz davor aufzugeben.
💖
Doch tief in mir wusste ich, dass ich nicht nachgeben konnte. Genauso wie man einem Kind nicht erlaubt, nur Schokolade zu essen, nur weil es bequem wäre, durfte ich meine Katzen nicht einfach bestimmen lassen, was sie fressen. Es ging um ihre Gesundheit, und ich war fest entschlossen, ihnen das Beste zu bieten – auch wenn das bedeutete, durch diese schwierige Phase zu gehen.
💖
Es dauerte drei lange, anstrengende Wochen, aber dann kam der Wendepunkt. Meine Katzen begannen, das Nassfutter anzunehmen. Zuerst widerwillig, dann immer selbstverständlicher. Und mit jedem Tag, an dem sie das Nassfutter fraßen, wurde ich sicherer, dass es die richtige Entscheidung war, durchzuhalten.
💖
Jetzt sind sie glücklich, gesund, und ich weiß, dass ich nicht mehr von ihnen „auf der Nase herumtanzen“ gelassen werde. Sie fressen das, was gut für sie ist – nicht das, worauf sie gerade Lust haben. Und wenn ich heute auf die Zeit zurückblicke, bin ich froh, dass ich durchgehalten habe.
💖
Nachdem ich selbst diese schwierige Reise mit meinen eigenen Katzen durchgemacht habe, weiß ich genau, wie frustrierend und nervenaufreibend es sein kann. Aber ich habe auch gelernt, dass es sich lohnt, durchzuhalten – für die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Tiere. Und genau dabei möchte ich auch anderen Katzen- und Hundebesitzern helfen.
💖
Ich weiß, dass es Momente gibt, in denen man am liebsten aufgeben und den einfachen Weg gehen möchte. Man fühlt sich manchmal, als ob man gegen einen ständigen Widerstand ankämpft, und fragt sich, ob es das wirklich wert ist. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Ja, es ist es wert. Auch wenn es Tage gibt, an denen man verzweifelt ist und alles hinschmeißen möchte, bin ich hier, um dir zu helfen, genau diesen Weg durchzustehen.
💖
Gemeinsam können wir eine Ernährung finden, die deinen Tieren guttut und sie langfristig gesund hält. Egal, ob du gerade mitten in der Umstellung steckst oder schon aufgegeben hast – ich stehe dir mit Rat und Tat zur Seite. Du musst diesen Weg nicht alleine gehen. Zusammen schaffen wir es, dass deine Katze oder dein Hund das frisst, was gut für sie ist – und das, ohne dass du ständig das Gefühl hast, gegen einen unüberwindbaren Gegner zu kämpfen.
Miaumi 🐾 Eure Manuela

Comentários